
Roman wurde am 1. Dezember 1995 ans Licht der Welt geholt, allerdings war er noch nicht ganz reif dafür und musste daher einen Monat in der Neonatologie verbringen. Bald nach der Geburt erfuhren wir, Daniel und Ursula, dass er das Down Syndrom hatte. Nach dem ersten Schock begannen wir uns mit dieser unerwarteten Situation auseinanderzusetzen. Dabei waren uns die Ärzte und Schwestern des Spitals eine grosse Hilfe, sie reagierten feinfühlig, gaben uns erste Informationen und vermittelten einen Kontakt zu einer Heilpädagogin.
Schon in der Geburtsanzeige informierten wir unsere Verwandten, Freunde und Nachbarn über Romans Diagnose und erhielten überwältigend viele positive Echos. Unsererseits versuchten wir, alle möglichst einzubeziehen, indem wir signalisierten, dass wir das Gespräch nicht scheuen und indem wir begannen, (sehr sporadische) Rundbriefe zu versenden.





